Nach dem öffentlichkeitswirksamen Vorgehen des Staates gegen die Neonazi-Struktur “Aktionsbüro Mittelrhein” im März, sah sich die extreme Rechte in NRW heute mit einer erneuten Großrazzia konfrontiert:
Staatsdiener durchsuchten in Radevormwald, Wuppertal, Düsseldorf und Essen über zwanzig Objekte – unter anderem das Fraktionsbüro der rechtspopulistischen Partei “Pro NRW” in Radevormwald. Drei Hausdurchsuchungen fanden in Wuppertal, sechzehn in Radevormwald, eine in Essen und eine weitere in Düsseldorf-Holthausen statt: Bei der Durchsuchung in der Landeshauptstadt sei ein 23 Jahre alter Neonazi aus Wuppertal in der Wohnung eines 16-jährigen Neonazis an der Itterstraße, vorübergehend festgenommen worden.
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